Deutscher Ärzteverlag mit neuem Fokus

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Der Deutsche Ärzteverlag – 1949 gegründet von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) – richtet den Fokus seiner Geschäftstätigkeit neu aus. Angesichts der Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung der Medienbranche und den Auswirkungen der Corona-Krise ergeben, bündelt der Deutsche Ärzteverlag nun seine Kräfte, um noch stärker als bisher in digitale Geschäftsmodelle zu investieren.

 

Dazu sagt Jürgen Führer, Geschäftsführer des Deutschen Ärzteverlags: „Der Deutsche Ärzteverlag ist seit mehr als siebzig Jahren eine Institution in der Welt der medizinischen Fachverlage. Titel wie das Deutsche Ärzteblatt haben seit jeher von der Konkurrenz unerreichte Reichweiten. Doch klassische Geschäftsmodelle verlieren zunehmend an Tragfähigkeit. Dieser Prozess der digitalen Transformation wurde durch die Corona-Krise erheblich beschleunigt. Wir wollen und werden jetzt auf diese neue Dynamik in der Digitalisierung reagieren und verstärkt in Produkte mit strategischer Perspektive investieren.“

 

Dazu hat der Deutsche Ärzteverlag in enger Abstimmung mit seinen Gesellschaftern BÄK und KBV ein Restrukturierungskonzept entwickelt, das den Traditionsverlag innerhalb der nächsten drei Jahre wieder auf Wachstumskurs bringen soll. „Wir setzen auf eine Konsolidierung unserer verlegerischen Tätigkeiten und eine fokussierte Ausrichtung auf digitale und crossmediale Geschäftsmodelle im Bereich Medizin“, erklärt Führer. In den über Jahrzehnte gewachsenen Verlagsstrukturen lägen einige Effizienzreserven und Kostensenkungspotentiale, die es im Zuge einer Restrukturierung zu realisieren gelte. Teil des Konzepts zur Restrukturierung sei auch, infrastrukturelle Kosten zu senken. „Wir organisieren Personal, Prozesse und Strukturen neu“, so Führer.

 

Dabei verzeichnet der Deutsche Ärzteverlag bereits erste Erfolge bei der Umsetzung dieses neuen strategischen Ansatzes: Im Bereich der Stellen- und Rubrikenmärkte hatte sich der Deutsche Ärzteverlag schon lang vor der Corona-Krise personell und organisatorisch neu aufgestellt und massiv in den digitalen Stellenmarkt investiert. „Deutschlands größter Mediziner-Stellenmarkt Ärztestellen.de ist für die Zukunft hervorragend aufgestellt.“ Am Beispiel dieses Geschäftsbereichs beweise sich, dass Konsolidierung und konsequenter Fokus der richtige Kurs in Richtung Zukunft seien, so Führer.

 

„Der Deutsche Ärzteverlag ist seit jeher der Verlag der deutschen Ärzteschaft“, betont Führer. Aus dieser traditionellen Verbindung resultiere die Verantwortung, jetzt verstärkt neue, an veränderte Leserbedürfnisse angepasste Formate und Lösungen zu entwickeln. Den dafür notwendigen strukturellen wie personellen Umbau des Verlags werde man nun konsequent umsetzen, „damit wir auch in Zukunft in Print und digital die erste Adresse für alle Ärzte in Deutschland sind“.

 

 

 

Bild: Deutscher Ärzteverlag

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