LA-MED API-Studie 2013

Erstmals Reichweiten für relevante Fach‐Websites

21.8.2013:

Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. veröffentlicht die Ergebnisse der diesjährigen API-Studie. Medizinische Fachzeitschriften erreichen erneut große Reichweiten und bleiben damit die Informationsquelle Nr. 1 für den Arzt. Auszüge der Ergebnisse können unter www.LA-MED.de online abgerufen werden.

Erstmals wurden im Rahmen der API-Studie auch für relevante medizinische Fach-Websites Reichweitendaten ermittelt. Damit stehen ab sofort nach marktforscherischen Qualitätsstandards erhobene Reichweiten für Online-Angebote zur Verfügung. Ärzte beantworteten dem Marktforschungsinstitut TNS Infratest Fragen zur verlagsunabhängigen, neutralen Ermittlung der Nutzung dieser Online-Angebote. Zur Unterstützung der Identifikation der medizinischen Fach-Angebote wurden deren Header auf dem Bildschirm des Befragungscomputers gezeigt.

 

Hochqualitative Daten auch 2013

Wie informieren sich Healthcare Professionals und welche Medien nutzen sie wie regelmäßig? Antworten auf diese Fragen und zur Leser-Blatt-Bindung, der Aktivierungsleistung sowie zum Image der Fachmedien sind Teile der LA-MED API-Studie 2013.

„Das hohe Qualitätsniveau der vorgelegten Daten wird dadurch garantiert, dass wir die hohen Standards für Werbeträgerforschung einhalten“, erklärt Rolf Pfleiderer, TNS Infratest. „Bei der Reichweitenforschung untersuchen wir gleiche Medien im gleichen Umfeld nach gleichen Regeln, verlagsunabhängig und neutral. Diesen Standard halten wir auch bei der Erhebung von Online-Nutzungsdaten aufrecht.“

 

Bewährte Informationsquelle auf dem ersten Platz: Die Fachzeitschrift

Als Informationsquelle für APIs stehen die Fachzeitschriften nach wie vor mit großem Abstand auf Platz eins. Mit 93,3 % behaupten Fachzeitschriften ihren Spitzenplatz. Unter den Top-3-lnformationsquellen des Arztes finden sich ebenfalls Tagungen/Kongresse (81,4 %) und Fachbücher mit 71,9 %. Fortgesetzt hat sich ein leichter Aufwärtstrend bei den Online-Angeboten.

 

Erwartete Entwicklung bei den Print-Reichweiten

Medizinische Fachzeitschriften - das zeigt die API Studie 2013 - werden vom Arzt sehr geschätzt. Die Reichweiten sind bei den meisten der untersuchten medizinischen Fachzeitschriften erwartungsgemäß leicht rückläufig. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die API-Studie erstmalig im 2-Jahres-Rhythmus erscheint. Statistische Schwankungen müssen durch detaillierte Analyse von nachhaltigen Reichweitenveränderungen unterschieden werden. Veränderungen von Design, Titel oder Verlag können Auslöser sein. Die drei Titel mit den meisten Lesern pro Ausgabe, also einem hohen LpA, sind 2013 das "Deutsche Ärzteblatt" in der API Belegung mit 65,3 %, die"Medical Tribune" mit 48,3 % und das "Ärztliche Journal Reise & Medizin" mit 46,8 %.

"Wir haben aus marktforscherischer Sicht einen leichten Rückgang der Reichweiten erwartet, wobei die Gründe von Zeitschrift zu Zeitschrift sehr unterschiedlich sein können. Auch im Publikumssegment sind die Print-Reichweiten rückläufig – ja stellenweise sogar stark rückläufig. Dass auch die digitalen Angebote inzwischen selbstverständlich ihren Stellenwert haben, da die APls sich auch situativ natürlich online informieren, zeigt die LA-MED Analyse der relevanten Fach-Websites. Da wir diese Werte erstmalig darstellen, wird der künftige Vergleich hochspannend", erklärt Rüdiger Sprunkel, Geschäftsbereichsleiter des Deutschen Ärzte-Verlages und Vorstandssprecher der LA-MED.

 

Aktivierungsleistung erneut bestätigt

Die LA-MED API-Studie hat erneut die Aktivierungsleistung der API-Medien belegt. Die absoluten Werte der Aktivierungsleistung von APls 2013 liegen zwar geringfügig unter den 2011 erstmals erhobenen Daten, zeigen aber sehr klar, was das Lesen der medizinischen Fachpresse alles bewirkt. So erwägen wie bereits im Jahr 2011 auch 2013 72,9 % der APls nach Lektüre neue Therapien.

Auszüge aus den Studienergebnissen finden Sie auf der Website der LA-MED unter www.LA-MED.de in tabellarischer und grafischer Form sowie zum Download.

 

Auszug aus der Pressemeldung der LA-MED vom 21.08.2013.

 

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